Welcome to Menschenwürde und Arbeit   Click to listen highlighted text! Welcome to Menschenwürde und Arbeit Powered By GSpeech

Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus der Gesellschaft und Arbeitswelt

Liebe Besucher!

 

Text markieren und vorlesen lassenSie können den Text markieren und vorlesen lassen.

 

Beitragsaufrufe

Anzahl
1021524

Das sollten Sie gesehen haben

TIPP Richard David Precht: "Digitalisierung geht nur mit bedingungslosem Grundeinkommen!" | dctpTV | Youtube.de  02.05.2018 | Dauer 19:05 Min.
Wie die Bundesregierung die Regelsätze niedrig rechnetARD Monitor 18.05.2018 | Dauer 7.13 Min.
Jobwunder duch Harz IV & Co.
ARD Monitor 24.08.2017 | Dauer 7 Min.

 

NACHTRAG | Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, warnt vor rechtsnationalen Einflüssen auf Gemeinden und Kirchenvorstände. → www.kirche-und-leben.de

 

24. Februar 2020

tagesschau.de
  • Trump-Besuch in Indien: Show-Auftritt und Proteste
    Umjubelter Auftritt im weltgrößten Kricketstadion in Westindien einerseits, Protestmärsche andererseits: Der Staatsbesuch von US-Präsident Trump polarisiert die indische Bevölkerung. Von Bernd Musch-Borowska.
  • Flugbetrieb auf Kanaren wieder aufgenommen
    Sandsturm, Waldbrände: Auf den Kanaren herrschte am Wochenende so schlechte Sicht, dass der Flugbetrieb eingestellt werden musste. Doch nun sind die Airports wieder geöffnet - und die Reisenden erleichtert. Von Marc Dugge.
  • Coronavirus: EU-Kommission 230 Millionen Euro bereit
    Nach außen gibt sich die EU-Kommission noch ruhig, doch die Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus in Europa wächst. Mit einem Hilfspaket in Höhe von 230 Millionen Euro will die Behörde den Kampf gegen das Virus unterstützen.

Positionspapier des BMA

logoPosition des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ (BMA) gegen Altersarmut

Vorrang für die solidarische gesetzliche Rentenversicherung

1. Gesetzliche umlagefinanzierte Rentenversicherung (GRV) stärken
Die GRV muss wieder zum wichtigsten Standbein in der Altersvorsorge ausgebaut
werden. Die Versprechungen, die Kürzungen der Leistungen der GRV durch private
Vorsorge auszugleichen, waren und sind leere Versprechungen für den größten Teil der Menschen.
Die umlagefinanzierte GRV hat ihre Stärken bewiesen - z.B. im Pro-zess der deutschen Einheit, die Finanzkrisen haben ihr keinen substantiellen Schaden zufügen können. Nicht zuletzt sind die Verwaltungskosten so gering, dass jeder Euro-Beitrag gut angelegt ist. Die GRV ist nicht abhängig von Renditeerwartungen und Börsenentwicklungen und mit der Beitragsfinanzierung legt sie die Basis für eine funktionierende Selbstverwaltung. Lebensrisiken wie z.B. Erwerbsminderung oder –unfähigkeit, Waisen- und Witwenrente werden durch sie solidarisch abgesichert.

2. Solidarbasis verbreitern

Als erstes muss die paritätische Finanzierung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gesichert werden. Durch die Rentenreformen der letzten Jahre sind die Arbeitgeber erheblich entlastet worden, um zur Absicherung der ArbeitnehmerInnen beizutragen.
Die GRV ist zu einer Erwerbstätigenversicherung auszubauen. Alle Einkommensarten müssen zur Finanzierung der GRV herangezogen werden. Es ist nicht einzusehen, warum Freiberufler, Beamte, Selbständige etc. nicht als Versicherte ihren Beitrag zur solidarischen Altersvorsorge leisten. Es muss hinzukommen, dass der Bundeszuschuss aus Steuermitteln in seiner Höhe die tatsächlichen Kosten der Leistungen abdeckt, wie z.B. Mütterrente oder Erziehungszeiten, die nicht den BeitragszahlerInnen anzulasten sind.

3. Lebensstandardsicherung

Der Paradigmenwechsel von der Lebensstandardsicherung zur Beitragsstabilität hat Entscheidungen begründet, die zu einer Herabsenkung des Rentenniveaus geführt haben und weiter führen. Sie treffen in ganz besonderer Weise die Menschen, die aufgrund ihres Einkommens nicht in der Lage sind, durch eigene private Vorsorge ihren ohnehin schon geringen Lebensstandard auch im Alter abzusichern.
In die GRV muss eine Mindest- oder Sockelrente eingeführt werden, die das Existenzminimum absichert und jede – auch noch so geringe Erwerbstätigkeit – muss auf diesem Sockel eine Erhöhung der Anwartschaften zur Folge haben. Altersarmut ist und bleibt ein Skandal in einer reichen Gesellschaft. Das Rentenniveau darf auf keinen Fall unter 50% gesenkt werden. Vielmehr ist eine Rückkehr zum früheren Rentenniveau von 54% die gebotene Forderung mit Blick auf die Lebensstandardsicherung.
Hier ist ganz besonders darauf zu verweisen, dass nach wie vor die Stellung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und damit auch in der Rente noch mehr als unbefriedigend ist.

4. Gute Arbeit – guter Lohn

Eine Ursache für niedrige Renten trotz oft langjähriger Beitragszahlung in die GRV sind die prekären Beschäftigungsverhältnisse. Die Einführung des Mindestlohns hat die Beschäftigten in diesem Sektor gestärkt, aber die Höhe dient nicht zur Verhinderung von Altersarmut. Hier müssen weitere gesetzliche Regelungen Abhilfe schaffen, die zum Ziel haben, prekäre Beschäftigung unmöglich zu machen.

Find uns on: facebook

.

Gruppe Treppe

Unser Newsletter

Abonnieren Sie unseren mehrmals im Jahr erscheinenden Newsletter. ___________________________

Das BMA bringt diesen Newsletter als Information m... Tooltip

Bitte helfen Sie uns Spam zu vermeiden, und lösen Sie diese kleine Aufgabe!

Wieviele Beine hat ein Pferd? (1, 2, ...)

() Pflichtfelder

×

MG von Ortsschild

Trägerorganisation

aktueller Bündnisbrief

Cover BB Sep19

Zitat (9)

"Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller."

 

Albert Einstein
Physiker
* 14.03.1879 in Ulm, Württemberg,
Deutsches Reich; † 18.04.1955 in Princeton,
New Jersey

 

Freunde

WEB LogoBündnis: "Aufstehen!"
zur Homepage

logo pwvDer Paritätische
zur Homepage

Logo: Diözesanrat der Katholiken im Bistum AachenDiözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen
zur Homepage

Logo: IWFEine-Welt-Forum
zur Homepage
Logo Maria Grönefeld StiftungMaria Grönefeld Stiftung
zur Homepage
Logo: Koordinationskreis Kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Bistum AachenKoordinationskreis Kirchl. Arbeitslosenintiativen Bistum Aachen
zur Homepage
Logo Philippus Akademie
Philippus Akademie
zur Homepage
LogoTheo-Hespers-Stiftung e.V.
zur Homepage

Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

Institutionelle Bündnismitglieder

Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech