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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

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Bündnisrat

Stellungnahme zum Erhalt und die Zukunft der Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen

 

ALZ Haus nah 109

Vorab:

Das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Eine Geschichte von Aufstehen und Mitmachen

Aufstehen und Mitmachen, die ersten Schritte zu einem Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde, sind auch die zentralen Elemente der Arbeit des BMA. Aufstehen impliziert ein waches Bewusstsein von der eigenen Würde und der existentiellen Bedeutung des „aufrechten Gangs“, die Weigerung, sich - von wem auch immer - klein oder „platt“ machen zu lassen, und die Bereitschaft, mit der ganzen Person für ein menschenwürdiges Dasein nicht nur für sich, sondern für alle Mitmenschen geradezustehen. Mitmachen impliziert die Erkenntnis, dass es viele Menschen in gleicher oder ähnlicher Lebenslage gibt, die nur in gemeinsamer Anstrengung ihre Daseinsbedingungen verändern und eine humane Gesellschaft, die diesen Namen verdient, aufbauen können, und die Bereitschaft, sich um dieses Zieles willen mit den anderen zu solidarischem Kampf zusammenzuschließen.
Aufstehen und Mitmachen bestimmten das Denken und Handeln des Bündnisses von Anfang an.
Erwachsen aus dem pastoralen Schwerpunkt „Kirche und Arbeiterschaft“ im Bistum Aachen, sollte das Bündnis nach dem Willen der Gründungsmütter und -väter einen neuen Aufbruch wagen, entschiedene Schritte über die institutionellen Grenzen der Kirche hinaus „in die Welt“ tun und die gesellschaftlichen Kräfte (u.a. die Gewerkschaften) zum Mitmachen einladen, die sich solidarisch gegen die wachsende soziale Kälte und Gleichgültigkeit eines menschenfeindlichen Wirtschaftssystems und für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollten.

Zur Diskussion um die Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen:

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Erklärung des BMA zur Landtagswahl 2020 in Thüringen vom 5. Februar 2020

Thringen BundeslnderDas "Bündnis für Menschenwürde und Arbeit" hat beschlossen zu der Landtagswahl vom 5. Februar 2020 Stellung zu beziehen, daran hat die "Korrekturwahl" vom 4. März nichts geändert!

Wir, die Mitglieder des „Bündnis für Menschwürde und Arbeit“, sind in mehrfacher Hinsicht besorgt: Über die Ereignisse in Thüringen und über einen Teil der Reaktionen auf sie.

1. Am 5. Februar 2020 wurde in Thüringen - 75 Jahre nach dem Ende von Krieg und Faschismus - mit Hilfe der Höcke - AFD ein Ministerpräsident ins Amt gewählt. Dies ist eine tiefe, verabscheuungswürdige Zäsur und ein "dunkelbrauner" Tag für unsere Demokratie. Die Verantwortung für diesen Dammbruch der Demokratie tragen die CDU und FDP in Thüringen.

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Zum Geburtstag von Eddi Erlemann Gründungsvater unseres Bündnisses, der am 31.01.2020, 85 Jahre alt geworden wäre.

Edmund ErlemannEin Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ... aufbauen. Die Menschen in unserem Bistum und weit darüber hinaus brauchen ein solches Bündnis dringend. "Denn: die Menschenwürde ist schwer gefährdet. Solidarität, Gerechtigkeit und Würde des Menschen werden kleiner und kleiner geschrieben. Die Arbeit ist ein hohes Gut für uns Menschen. In der Arbeit können wir uns verwirklichen, ja, wir werden "mehr Mensch". Arbeit und Menschenwürde gehören zusammen.

Besonders sichtbar ist dieser Zusammenhang im Leben der Menschen, denen das hohe Gut der Arbeit durch Arbeitslosigkeit, vor allem Langzeitarbeitslosigkeit, verweigert wird. Ein Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ist notwendig! Es soll jetzt entstehen. Denn der Sozialstaat ist in Gefahr: durch Reformen, welche auf dem Rücken der Benachteiligten ausgetragen werden. Eine neue Armutsbevölkerung entsteht: Junge Menschen, alleinstehende Arbeitslose, Familien mit mehreren Kindern, Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, „Ausländer“...“

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Es weihnachtet sehr …

AdventskranzDas wichtigste Fest des hiesigen Einzelhandels nähert sich unvermeidlich. Auch wir vom „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ freuen uns auf Geschenke und machen auch genauso gerne welche.

Das bedeutendste Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können, wäre aber das Engagement für mehr Gerechtigkeit. Wir träumen von einem Land, das keine Essenstafeln für Bedürftige mehr braucht und wo es keiner mehr nötig hat, in den Einkaufspassagen und auf den Weihnachtsmärkten zu betteln.

Es gibt hier und weltweit im Neuen Jahr viel anzupacken. Mit unseren Möglichkeiten versuchen wir es und hoffen dabei auf Eure tätige Solidarität 2020.

In diesem Sinne wünschen wir ein frohes Fest und ein gutes Neues Jahr.

Was tun gegen die "Rentenlüge"?

 

In der Mitgliederversammlung des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit geht es um ein brisantes Thema - interessierte Mitmenschen sind ebenfalls willkommen.

logoSie rechnen gnadenlos mit der "Rentenlüge" ab - und zeigen auf, wie wirtschaftliche Armut im Alter vermeidbar ist. Wenn denn die Politik das umsetzt, was sie verspricht. Dagmar Hühne und ihr Mann Holger Balodis, beide Jahrgang 1960, sprechen in der Jahresversammlung des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit über "Rentenpolitik auf dem Prüfstand" und zeigen neuere, teils fatale Entwicklungen bei der Altersversorgung auf. Danach kann intensiv über das leidige Thema diskutiert werden. Hühne wie Balodis gelten längst als Renten-Experten; sie haben dazu mehrere Bücher geschrieben und zahlreiche Beiträge fürs Fernsehen geliefert.

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt der Versammlung sind Regularien zu erledigen und Aktionen zu besprechen.

So ist die Finanzlage des Bündnisses ebenso Thema wie Nachwahlen zum Bündnisrat, Rechenschaftsberichte und die Mitgliederwerbung. Das auf soziale Themen spezialisierte Bündnis - es ist überparteilich und keiner Kirche zugehörig - will zudem mit Mitgliedern und Interessierten weitere Aktivitäten erörtern und zeitlich planen. Ein Aktionsschwerpunkt sind Wohnungsnot und Mieten-Wahnsinn. Regelmäßig gibt das Bündnis einen "Bündnis-Brief" heraus. Zu finden sind die verschiedenen Ausgaben auf der Homepage des Bündnisses

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Mönchengladbacher Appell

Logo Mönchengladbacher AppellMit dem "Mönchengladbacher Appell" hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Bundes- und Landesregierung NRW aufgefordert, "einen sozial ausgerichteten Arbeitsmarkt für dauerhaft nicht mehr vermittelbare Arbeitslose" einzurichten. Dem Appell des Gladbacher DGB haben sich nun das Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) und das regionale Bündnis für Menschenwürde und Arbeit angeschlossen. Beide wollen sich "aktiv einbringen", wenn es darum geht, in Gladbach, so die Forderung, rund 1000 Stellen zu schaffen. Wo die "Betroffenen" tätig werden können bzw. sollen, steht im Detail noch nicht fest. Allerdings würden die Sozialpartner mit dem Gladbacher Jobcenter darüber wachen, dass ein Entgelt nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn gezahlt wird, sagte ein DGB-Sprecher.

Da die Politik jetzt erst einmal in die Sommerpause geht, ist mit Reaktionen bzw. Beschlüssen wohl erst im Herbst zu rechnen. In dem Appell heißt es unter anderem:

"Unabhängig von der Konjunkturentwicklung finden viele Leistungsberechtigte des SGB II (Hartz IV) keine Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt. Zurzeit beziehen etwa 78 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach Arbeitslosengeld II über einen langen Zeitraum."

Gründe hierfür seien vor allem fehlende Jobangebote, unzureichende Qualifikation und gesundheitliche Probleme der Langzeit-Erwerbslosen. ALZ- wie Vertreter des Bündnisses betonten, dass Jobangebot müsse über den Charakter eines Beschäftigungsprogramms hinausgehen. Im MG-Appell heißt es dazu:

"Das Recht auf Arbeit konkretisieren wir daher auch als Recht auf einen dauerhaften, öffentlich geförderten Arbeitsmarkt."

Mönchengladbacher  Appell

Die Unterzeichner richten an den Bund und das Land NRW den Appell, einen sozial ausgerichteten Arbeitsmarkt für dauerhaft nicht vermittelbare Arbeitslose zusammen mit den örtlichen Akteuren in Mönchengladbach aufzubauen.

Unabhängig von der Konjunkturentwicklung finden viele Leistungsberechtigte des SGB II keine Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt...

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Solidaritätsbekundung des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ wegen drohender Schließung von Grid

logoWir – das regionale „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ (Linker Niederrhein, Aachen/Düren) – haben uns an der Protestveranstaltung vor dem Werk in Mönchengladbach beteiligt. Auf diesem Weg möchten wir noch einmal unsere Solidarität mit den von Schließung bedrohten Werksangehörigen und ihren Familien ausdrücken.

Wir können nur unterstreichen, was auf der Demo gesagt wurde: es ist unerträglich, wenn kurzfristige Kapitalverwertungsinteressen dazu führen, ein Werk mit Gewinn, sehr gut qualifizierter Belegschaft und zukunftsweisenden Produkten schließen zu wollen!

Wir stehen dafür ein, dass der Wert der menschlichen Arbeit Vorrang hat vor Kapitalinteressen. In diesem Sinn wollen wir Euren Kampf um die Arbeitsplätze bei Grid weiter unterstützen und wünschen Euch dabei viel praktische Solidarität und Durchhaltekraft.

Wir würden uns freuen, in Euren Verteiler aufgenommen zu werden, um über eventuelle weitere Aktionen direkt informiert zu sein.

Mit solidarischen Grüßen
Der Bündnisrat (Vorstand) 

„Stellenabbau aus reiner Profitgier“

Bündnis rief zur Teilnahme an Demo gegen rigiden Stellenabbau bei GE Grid auf

logoLogo IG Metall

Foto: Demonstranten vor der Firma GRID

Wir müssen ein Zeichen setzen gegen arbeitnehmerfeindliche Konzernentscheidungen,

sagte Wolfgang Fels. Fels ist Sprecher des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Und als ein (Ausrufe-)Zeichen wertet Fels die Protestkundgebung der Gewerkschaft IG Metall vom 21. Januar gegen die geplante Komplettschließung des Transformatorenwerks von General Electric Grid Solutions (GE; Schorch) an der Rheinstraße 73.

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Positionspapier des BMA

logoPosition des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ (BMA) gegen Altersarmut

Vorrang für die solidarische gesetzliche Rentenversicherung

1. Gesetzliche umlagefinanzierte Rentenversicherung (GRV) stärken
Die GRV muss wieder zum wichtigsten Standbein in der Altersvorsorge ausgebaut
werden. Die Versprechungen, die Kürzungen der Leistungen der GRV durch private
Vorsorge auszugleichen, waren und sind leere Versprechungen für den größten Teil der Menschen.

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Tag der Begegnung auf Augenhöhe

Unter dem Motto „Mehr Gerechtigkeit – Für ein menschenwürdiges Leben“ hatte das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit am Samstag, 23. November 2013, zu einem „Tag der Begegnung auf Augenhöhe“ eingeladen. Die Veranstaltung war in einem langen Diskussionsprozess als „Ethiktagung von unten“ konzipiert und vorbereitet worden.

Zahlreiche Interessierte füllten den Saal im Mönchengladbacher Haus der Regionen. Am Vormittag wurde ein – ideeller – Marktplatz zu verschiedenen Themen angeboten. Nach der Mittagspause folgte ein Worldcafé mit wechselnden Austauschgruppen zu Themenfeldern wie Arbeitslosigkeit, Beschäftigung/Erwerbsarbeit, Migration und anderen.

In der Einladung hatte das Bündnis Überlegungen zur gegenwärtigen sozialen und politischen Situation und zur Zielsetzung für die Veranstaltung formuliert:

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“Mehr Gerechtigkeit” – eine Rückmeldung

Liebe TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen unserer Tagung „Mehr Gerechtigkeit – Für ein menschenwürdiges Leben“,

wir – der Bündnisrat (Vorstand) des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ – möchten Euch/Ihnen noch mal für die Teilnahme, die rege Mitarbeit und die Unterstützung im Vorfeld der Veranstaltung herzlich danken!

Bei allem, was am Schluss offen bleibt – z. B. die wichtige Frage „Wie gehen wir mit den Beiträgen um? Was ist der nächste Schritt?“ – hatten wir den Eindruck, dass sich der Tag gelohnt hat.

Dafür gibt es gute Gründe:

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Gruppe Treppe

MG von Ortsschild

Trägerorganisation

aktueller Bündnisbrief

Cover BB Sep19

Zitat (9)

"Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller."

 

Albert Einstein
Physiker
* 14.03.1879 in Ulm, Württemberg,
Deutsches Reich; † 18.04.1955 in Princeton,
New Jersey

 

Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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