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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

Stellungnahme zum Erhalt und die Zukunft der Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen

Beitragsseiten

ALZ Haus nah 109

Vorab:

Das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Eine Geschichte von Aufstehen und Mitmachen

Aufstehen und Mitmachen, die ersten Schritte zu einem Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde, sind auch die zentralen Elemente der Arbeit des BMA. Aufstehen impliziert ein waches Bewusstsein von der eigenen Würde und der existentiellen Bedeutung des „aufrechten Gangs“, die Weigerung, sich - von wem auch immer - klein oder „platt“ machen zu lassen, und die Bereitschaft, mit der ganzen Person für ein menschenwürdiges Dasein nicht nur für sich, sondern für alle Mitmenschen geradezustehen. Mitmachen impliziert die Erkenntnis, dass es viele Menschen in gleicher oder ähnlicher Lebenslage gibt, die nur in gemeinsamer Anstrengung ihre Daseinsbedingungen verändern und eine humane Gesellschaft, die diesen Namen verdient, aufbauen können, und die Bereitschaft, sich um dieses Zieles willen mit den anderen zu solidarischem Kampf zusammenzuschließen.
Aufstehen und Mitmachen bestimmten das Denken und Handeln des Bündnisses von Anfang an.
Erwachsen aus dem pastoralen Schwerpunkt „Kirche und Arbeiterschaft“ im Bistum Aachen, sollte das Bündnis nach dem Willen der Gründungsmütter und -väter einen neuen Aufbruch wagen, entschiedene Schritte über die institutionellen Grenzen der Kirche hinaus „in die Welt“ tun und die gesellschaftlichen Kräfte (u.a. die Gewerkschaften) zum Mitmachen einladen, die sich solidarisch gegen die wachsende soziale Kälte und Gleichgültigkeit eines menschenfeindlichen Wirtschaftssystems und für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollten.

Zur Diskussion um die Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen:

Die Diskussion um den Erhalt und die Zukunft der Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen - einer äußerst wertvollen Arbeit vieler Einrichtungen im Land NRW - begleitet manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren schon seit Jahrzehnten. Wechselnde politische Mehrheiten der Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen führten entweder zu mehr oder weniger sicherer staatlicher finanzieller Förderung – oder auch schon mal zum Beenden der Förderung durch den damaligen Arbeitsminister Laumann.

Die derzeit durch den Landesarbeitsminister Laumann formulierte Absicht, die Förderung derArbeitslosenzentren aus ESF-Mitteln zu beenden und den Beratungsstellen ein neues Profil der Beratung zu „verpassen“, setzt die Unsicherheiten für die Menschen, die in den „Genuss“ von Begegnungs- und Beratungsangeboten kommen, sowie für die Mitarbeitenden in den Einrichtungen fort.

Der Ansatz, des Arbeitsministers Franz-Josef Laumann, die Beratungsarbeit zukünftig mit seinerInitiative zur Bekämpfung ausbeuterischer Beschäftigungsverhältnisse zu verzahnen, könnte nur gelingen, wenn entsprechende Mittel aufgestockt werden, um das dann erweiterte Spektrum von Beratungsleistungen auch personell abzubilden. (Die schwindenden ESF-Fonds stehen dem aber entgegen.)

Ansonsten kann die Laumann-Initiative nur als ein weiterer Beitrag dazu betrachtet werden, „teile und herrsche“ zu praktizieren: durch das Gegeneinander-Ausspielen von gesellschaftlich schwachen Gruppen ohne Lobby.

Für die weitere Stellungnahme nutzen wir ein vermutlich untypisches Format in der politischen Diskussion. Assoziativ wollen wir mit einigen literarischen, sozialwissenschaftlichen und medizinischen Aussagen das dringende Anliegen darlegen, und für den Erhalt der Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen eintreten. Der sicher festzustellende Rückgang in der Arbeitslosigkeit der letzten Jahre bietet aber nach wie vor die „andere Seite“, dass die Gruppe der Langzeitarbeitslosen intensiver Begleitung und Begegnung bedürfen. Dies ist auch unter gewandelten Strukturen in den Jobcentern nicht gewährleistet.1 Weiter gibt es angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Situation durchaus ernstzunehmende Stimmen, die von einem erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit in nächster Zeit ausgehen.

1 So konnten die Agenturen und Jobcenter für die neuen Förderprogramme Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Teilhabe am Arbeitsmarkt anders als politisch geplant nur etwa 25.000 Stellen der mal geplanten 150.000 Stellen jährlich einwerben und besetzten: Download am 06.03.2020: https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/rubrik/datenbank/oeffentlich-gefoerderte-beschaeftigung

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Zitat (10)

"Eines zeigt die Corona-Krise - dass nicht alle gleich sind!"

 

Markus Lanz
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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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