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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

Arbeitslosenzentrum

Weihnachten aus dem Schuhkarton 

Günhovener GrundschülerInnen haben geteilt: 

45 Kartons für bedürftige Kinder.

Foto: Weihnachten Schuhkarton 2020GrundschülerInnen aus Günhoven haben mit anderen, gleichaltrigen Kindern geteilt. Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ brachte viele Geschenke zusammen, aber auch Erkenntnisse, die manchen der Teiler in Erstaunen versetzte. Lehrerin Saskia Biehl (29): „Einige unserer Kinder waren sehr verwundert und traurig, als sie erfuhren, dass auch in Mönchengladbach viele arme Kinder leben.“ Die insgesamt 45 schmuckvoll verpackten Sachen wie Spiele, Stifte, Süßes uvm. verteilen Mitarbeiter des Arbeitslosenzentrums (ALZ) nun an Kinder aus armen Verhältnissen.

Trotz eines gigantischen Überflusses gerade in der westlichen Welt leben Millionen Kinder in Armut, haben Hunger, kein frisches Wasser etc. In Gladbach, also hier bei uns und manchmal nur eben um die Ecke, lebt jedes 3. Kind in Armut. Das stellte zuletzt auch Sozialdezernentin Dörte Schall (SPD) ernüchtert fest.

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Der tägliche Tanz auf der Rasierklinge

Die Finanzlage des ALZ, des Zentrums in Stadtmitte, ist weiterhin angespannt. 

HelferInnen sind willkommen. Mittagstisch ab November wieder im "Normalbetrieb".

arbeit wege arbeitslose moenchengladbach 02Gladbachs Arbeitslosenzentrum (ALZ) will den gefragten Mittagstisch ab November wieder in der "Haus-Kantine" servieren.  "Das geht selbstverständlich nur mit strengen Hygiene- und Abstandsregeln", sagte ALZ-Leiter Karl Sasserath in der gut besuchten Mitgliederversammlung. Auch 2019 blieb die Finanzlage des Zentrums angespannt -  dies bei mehr Angeboten für die BesucherInnen und die Menschen im Stadtteil. Und: Das ALZ sucht dringend HelferInnen mit Ideen und Engagement. 

Noch werden die täglich 50 bis 60 Menüs frisch in der eigenen Küche zubereitet, dann wärmeerhaltend verpackt und an Bedürftige am Hauseingang Lüpertzender Straße 69 ausgegeben. Ein Kraftakt für das ALZ-Team. In Kürze wird quasi ein Schichtsystem eingeführt: Jeweils weniger Menschen werden zu Tisch gebeten, ihr Aufenthalt wird genau erfasst, Hygieneregeln (Mund-Nasen-Schutz etc.) sind ebenso vorgeschrieben wie Abstände an den Tischen. Das "Konzept Essen zu Corona-Zeiten" ist mit der Stadt abgestimmt und für gut befunden worden. 

2019 wurden insgesamt knapp 10 000 Essen ausgegeben. Das waren durchschnittlich 47 je Tag. Bedürftige zahlen zwei Euro/Mahlzeit. Zu Beginn der Pandemie war das Haus für BesucherInnen geschlossen worden, folglich auch der Küchenbetrieb. Kurz darauf waren Essen von SpenderInnen verteilt, dann die Küche wieder geöffnet worden. Parallel wurde der Gabenzaun mit täglich 45 Lebensmittel-Tüten behängt.

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Erst Enttäuschung, dann ein Kita-Platz

Auch Gladbach hinkt bei der Versorgung mit Plätzen in Kindergärten hinterher

In mindestens zwölf Fällen gab es nun aber eine positive Wende.


SymbolbildSham, so heißt der Kleine, ist kein Einzelfall. Seine Eltern bemühten sich vergebens um einen Kitaplatz für den 20 Monate alten Sohn. Bis sich das Arbeitslosenzentrum (ALZ) und sein Leiter Karl Sasserath einschaltete.

Die Familie des Jungen kommt aus Eritrea/Ostafrika. Sie lebt und wohnt in Mönchengladbach. Die jungen Leute haben zwar Kontakte zu Bekannten und Landsleuten, doch Vieles für sie ist weiterhin neu, fremdartig und voller Fragezeichen, zumal ihre Deutschkenntnisse längst nicht perfekt sind. Der Gang zu den Behörden sei für sie "nie leicht gewesen", sagen sie.
Bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für Sham habe man zwar nach einem Tipp auch den Kita-Navigator bemüht. Doch beim zuständigen Stadt-Jugendamt habe man sie vertröstet und mit dem schriftlichen Nein auch gleich um Geduld gebeten. Einen solchen Navigator bietet die Stadt Erziehungsberechtigten an - mit ihm soll die Suche nach einem "Kita-Platz" in Wohnortnähe erleichtert werden. Soweit die Theorie. Die Realität sieht vielfach anders aus.

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Glückwunsch, Mittagstisch

 

Das Arbeitslosenzentrum (ALZ) bietet Menschen mit wenig Einkommen eine warme Mahlzeit.
Und das seit über 30 Jahren.

Mittagstisch des ArbeitslosenzentrumManche "Jubiläen" gehen im Geschehen unter. Nicht nur zu Corona-Zeiten. Seit März 1990 können Menschen in prekären Lebenslagen ein warmes Essen genießen. Täglich werden aus der Mini-Küche des ALZ knapp 60 selbst gemachte Menüs gereicht. "Das ist eine sehr gute Mahlzeit", sagt die 67-Jährige. Und sie betont: "Mit meinem wenigen Geld könnte ich mir das nicht leisten. Leider."
Besuchsverbot, Hygiene-Auflagen, Abstandsregeln - seit Monaten ist das Essen in der kleinen ALZ-Kantine nicht möglich. Vorerst wird das so bleiben. Zu Zeiten des Lockdowns musste die Küche kalt bleiben, war an eine Essensausgabe nicht zu denken. Trotz zunehmender Not und Bedürftigkeit. Doch das ALZ-Team um Köchin Ella Heiniz und Leiter Karl Sasserath reagierte schnell auf die ungewohnte Situation. Zwar konnten in den ersten (Corona-)Wochen nur wenige Menüs verschenkt werden, zumeist solche, die gespendet und in einer Gaststätten-Küche hergestellt worden waren. Doch dann kamen immer mehr Essen á la Ella hinzu.
Praktisch sieht's im Moment so aus: Ella Heiniz und ihre Helferinnen Marina Nemtseva sowie Anongnut Rombey brutzeln, kochen, putzen oder schnippeln Suppen, Menü und Nachtisch wie eh und je. Das Ganze wird aber u.a. in Styropor-Behälter verpackt und warm am ALZ-Haupteingang ausgegeben. Mit Abstand und Mundschutz.
Sasserath lobt hier auch Irene Fischer, Justine Krause, Georg Beer und Julian Strzalla aus dem ALZ-Team.

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Pralle Tüte macht aktiv und satt

Freitags ist Tüten-Tag. Dann bekommen Eltern und ihre Kinder eine vollbepackte Jute-Tasche, die satt macht. Justine Krause, verantwortlich für das gut gestartete "Tüten-Projekt" für bedürftige Familien aus dem Stadtmitte-Quartier:

"Wir wollen die Menschen nicht nur animieren, auf Dauer selbst zu kochen, wir wollen viel mehr."

Couscoussalat TuteAuch im Westend haben sozial Engagierte feststellen müssen, dass selber kochen (und alles, was dazu gehört) in vielen Familien - nicht nur in ärmeren - etwas Exotisches ist. Der Pizza-Service macht keine Arbeit. Ist auf Dauer aber teuer. Und: Fastfood regelmäßig ist für Erwachsene wie Kids nicht gesund, ja schädlich.
Hier setzt Krause an, die im Stadtmitte-Arbeitslosenzentrum (ALZ) das von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierte Projekt "Gesund leben im Quartier" aus Bewegung, Ernährung, Freizeit-Tipps etc. vorwiegend für ältere Menschen koordiniert.
Letztlich die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass das (Tüten-)Projekt schnell konkrete Formen annahm. Die 25-jährige Sozialwissenschaftlerin stellte fest, dass zunehmend junge Familien bzw. Alleinerziehende zum Gabenzaun des ALZ kommen und sich dort mit gespendeten Lebensmitteln versorgen. Deren Begründung: Seit Corona habe man weniger Arbeit und damit weniger Geld zum Leben. Der Gabenzaun ist nur eine von mehreren Hilfsangeboten des ALZ für notleidende Menschen.
So sprach Krause Betroffene am Gabenzaun an, bekam außerdem von SozialarbeiterInnen an Grundschulen im Quartier Adressen infrage kommender Familien. Derzeit sind es 15 mit zwei, vier oder sechs Personen im Haushalt, die sich, so Krause, über die freitägliche Tüte sehr freuen. O-Ton eines jungen Vaters: "Mit solch einer Solidarität haben wir überhaupt nicht gerechnet. Danke."

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Was tun gegen Einsamkeit?

Eine Umfrage unter Arbeitslosenprojekten im Bistum Aachen

kiz19 2020 Bild zur Umfrage unter ArbeitslosenprojektenZu Wort kommen Träger, die das Wort SOLIDARITÄT groß schreiben, wie das Alsdorfer Projekt "Frauen stärken" - der Volksverein Mönchengladbach - das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach sowie aus Krefeld und die Recyclingbörse Herzogenraht.

Den Artikel als PDF-Dokument haben wir hier für Sie bereit gestellt >>> PDF

"Aktion Mensch" macht mehr Hilfe möglich

 Arbeitslosenzentrum: Größerer Geldbetrag sichert Angebote bis zum Jahresende

 
k IMG 3187Die Überraschung ist groß, Freude und Dankbarkeit auch: Die "Aktion Mensch" unterstützt in Corona-Zeiten die Hilfsangebote des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ). Mehr noch: Dank der knapp 30 000 Euro, die das ALZ bis Ende des Jahres bekommt, kann das "Netz der aktiven Hilfe" weiter und größer geknüpft werden. So ist beispielsweise sichergestellt, dass der Gabenzaun vor dem ALZ an der Lüpertzender Straße 69 nicht leer bleibt. Und nun wird es eine "Freitagstüte" vor allem für bedürftige Familien mit Kindern geben. 
ALZ-Leiter Karl Sasserath war baff, als er nach seinem schriftlichen Antrag auf Zuwendung für eine Gladbacher Lebensmittelhilfe an die Aktion die positive Nachricht las. Wir freuen uns, dass wir ihr Angebot Lebensmittelhilfe im Quartier sichern können, hieß es da sinngemäß. Der vor allem durch seine Soziallotterie bekannt (und erfolgreich) gewordene Verein schüttet in der Pandemie-Krise bundesweit rund 40 Millionen Euro aus. So werden gemeinnützige Organisationen finanziell gefördert, "die sich um Menschen mit Behinderung und sozial schlechter Gestellte" aktiv kümmern. Sasserath: "Diese Form der Solidarität tut den armen Menschen in unserer Gesellschaft sehr gut." Wegen der Corona-Krise ist zu befürchten, dass dieser Kreis noch größer wird.

Und wie sieht die Hilfe in der Praxis aus?

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"Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten"

 Dank einer Spende erhalten mindestens 15 BesucherInnen des Arbeitslosenzentrums ein Mittagessen

Essensausgabe des Arbeitslosenzentrums in der Corona-ZeitDie allein lebende ältere Gladbacherin war den Tränen nahe, als sie die Nachricht erhielt.
"Wenn sie möchten, können sie sich bei uns ein Essen abholen", erklärte ihr Irene Fischer vom Arbeitslosenzentrum (ALZ) am Telefon. In dem Fall ein Grünkohl-Kartoffel-Eintopf mit Schnitzel. Dass das ALZ derzeit mehr als 15 Fertigessen verteilen kann, verdankt es der Spende von Bernd Gothe.
Gothe, Rheyder Unternehmer und nicht nur im karnevalistischen Brauchtum bestens bekannt, hatte gelesen, dass das Stadtmitte-Zentrum an der Lüpertzender Straße 69 infolge der verheerenden Corona-Pandemie schließen musste.

Die Folgen: zwar finden weiterhin Beratungen z.B. in Beschäftigungs- und Sozialfragen per Telefon bzw. Internet statt, aber die Küche und der Begegnungsbereich sind seit Wochen dicht.

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Kostenlos ins Theater - für 40 Erwerbslose ist das jetzt möglich

Weihnachtsfeier des Arbeitslosenzentrums in der Villa Leisse mit mehr als 150 Menschen

Weihnachtsbaum2019 ALZDie Freude bei den allermeisten Gewinnern war sichtlich riesengroß, als Dietmar Micha in der großen Weihnachtsfeier des Arbeitslosenzentrums (ALZ) in der "Villa Leisse" 40 Freikarten für einen Theaterbesuch überreichte. Mehr als 150 Menschen verbrachten diesmal "unbeschwerte Stunden" im Schatten eines großen, reichlich geschmückten Weihnachtsbaumes. Und hier und da sah man unter den Besuchern auch neue Gesichter.
Micha ist Vorsitzender der engagierten Gladbacher "TheaterGemeinde". Und die hat erneut 20 Freikarten für je zwei Personen verlost. Sowohl für den Volksverein als auch für Besucher des ALZ. Micha betonte, die Karten gelten für alle Sparten des Gemeinschaftstheaters, "auch für das ausgezeichnete Ballett". Eine am Rande des Existenzminimums kämpfende ältere Dame war über den Gewinn derart hocherfreut, dass sie Micha beinahe um den Hals gefallen wäre. "Für mich ist ein regelmäßiger Kulturbesuch nicht drin. Das ist viel zu teuer für mich", sagte sie. Deshalb freue sie sich so sehr. Welche Aufführung sie besuchen wird, das verriet sie noch nicht.

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Neu sehen, neu hören - der Abteiberg

Landscape AbteibergSchon die Eröffnung war ein Erfolg. Rund 80 Personen kamen zum Auftakt der Ausstellung "Landscape Abteiberg" im Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) neben der Musikschule an der Lüpertzender Straße (Stadtmitte). Damit möglichst viele Interessierte das ungewöhnliche Kunstprojekt hören und sehen können, bietet das ALZ bis zum Ende von "Landscape" (auf Deutsch Landschaft) am 31. Januar 2020 kleineren Gruppen Führungen an.

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Das ALZ - ein unverzichtbares Zentrum

Mitgliederversammlung: Finanzsorgen, neue Mitarbeiter und Angebote

Mitgliederversammlung 2019

"Wir setzen alles daran, dass sich die leidige Standort-Diskussion in Luft auflöst", sagt Karl Boland. Und der Sprecher des Vorstandes des Arbeitslosenzentrums (ALZ) bekommt in der Mitgliederversammlung spontan Beifall für diese Aussage. Doch nicht nur Boland, auch ALZ-Leiter Karl Sasserath hatten einige Neuigkeiten.
Bleiben wir bei der Standort-Debatte. Seit 2014 wird über den Verbleib am bewährten Standort Lüpertzender Straße neben der Musikschule mehr oder minder intensiv gerungen. "Wir setzen darauf, dass wir da bleiben, wo wir sind", betont Boland. Schließlich leiste man eine wichtige Arbeit für eine "Gruppe am Rande unserer Gesellschaft". Boland meint, dass sich die Diskussion um die räumliche Situation des ALZ "erledigt hat". Man setzte zudem auf den Kommunalwahlkampf 2020. Im Sommer wird ein neues Stadtparlament gewählt.

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Ökoroutine - warum nicht?

arbeit wege arbeitslose moenchengladbach 02Von ihm kommen Sätze, die überaus plausibel sind: "Eine Penis-Verlängerung ist klimafreundlicher als ein dicker SUV." Michael Kopatz, Umweltwissenschaftler vom Wuppertaler Klimainstitut, liebt es plastisch-provkant und sagt, was Sache ist. Der Mann mit den "grünen Ambitionen" spricht am Mittwoch, 9. Oktober, im katholischen Haus der Regionen an der Bettrather Straße (MG-Stadtmitte) über seine "Ökoroutine". Mitveranstalter des Abends ist das Gladbacher Arbeitslosenzentrum, ALZ.

Klimawandel, Klimaschutz, CO2-Belastung, schmelzende Gletscher, zunehmend extremer werdende Unwetter, Greta, Fridays for Future, ein halbherziges Klima-Paket der schwarz-roten Bundesregierung - die Medien sind voll davon. Und nicht nur das.

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Krankenkassen und Arbeitslosenzentrum starten im Oktober das "Programm mit Bewegung"

ALZ Haus nah 109Karl Boland, Sprecher des Trägervereins Arbeitslosenzentrum (ALZ), ist "überrascht, aber vor allem sehr erfreut". Der Anlass: Das Arbeitslosenzentrum in Gladbach-Stadtmitte erhielt den Zuschlag für ein bedeutendes Projekt, bei dem es um mehr Gesundheit, Teilhabe und damit Lebensqualität geht. Das Ganze ist auf drei Jahre angelegt, im Oktober 2019 soll es losgehen. Gefördert wird "Gesund leben im Quartier" vom NRW-Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen. Seit Tagen ist die entsprechende neue Stelle ausgeschrieben (siehe auch Homepage Arbeitslosenzentrum MG).

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Der Obstsalat ist wieder da

 

Gladbacher Tafel beliefert wieder die ALZ-Küche. Mit wenig Geld ist gutes Essen möglich

Tafel Moenchengladbach

Ja, der Obstsalat. Die vitaminreiche Leckerei gibt es nun wieder beim preiswerten Mittagstisch im Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ). Wochenlang wurde der erfrischende Cocktail von zahlreichen Besuchern vermisst. Und das hatte Gründe, die ALZ-Leiter Karl Sasserath wie den ALZ-Vorstand auf den Plan riefen.

Bislang nämlich waren Bananen, Äpfel, Apfelsinen etc. ebenso regelmäßig von der Gladbacher Tafel an das Stadtmitte-Haus geliefert worden wie Gemüse. Doch plötzlich gab es "Engpässe" mit der Folge, dass der Tafel-Sprinter nicht mehr an der Lüpertzender Straße 69 Halt machte. Hinzu kam der Umzug der großen Tafel-Runde vom Fleenerweg in Lürrip ins umfänglich umgestaltete ehemalige Theater-Ausweichquartier im Nordpark gegenüber dem Borussen-Park. Umbau und Umzug dauerten Monate. Der Einfachheit halber behielt die Tafel den vorgegebenen Namen. Aus dem Theater im Nordpark (TiN) - vorher ein Bundeswehr-Depot - wurde die Tafel im Nordpark (TiN).

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Europa für alle - gehen Sie wählen!

 

Pressemitteilung zur Europawahl am 26. Mai 2019

Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach arbeitet längst "europäisch"

Logo Arbeitslosenzentrum MGWenige Tage vor den Wahlen zum Europaparlament unterstreicht der Vorstand des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ), dass die Vorteile einer europäischen Gemeinschaft auch für die von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen zu spüren sein müssen. In der täglichen Beratungspraxis des ALZ besitzt mittlerweile fast mehr als die Hälfte der Rat- und Hilfe-Suchenden nicht mehr einen deutschen Pass, sondern kommt aus unterschiedlichen Ländern, bevor sie in Gladbach ansässig wurde.

 

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"Wir brauchen mehr Herz"

 

Ausstellung: Das ALZ zeigt Werke von John Barrawasser und die Unmenschlichkeit von Hartz IV

Barrawasser im ALZ 1024px

Das Eis nach der Fahrradtour, eine Zuckerwatte auf der Kirmes, die Pommes mit den Freunden – es sind manchmal auch und vor allem die kleinen Dinge, die das Leben für Kinder schön und unbeschwerter machen. Aber bei 4,99 Euro für „Gaststättendienstleistungen“ pro Monat ist das Schälchen schnell leer. Mit der Ausstellung "Hartz IV im Alltag" und Beispielen wie diesen zeigt der Gladbacher Künstler John Barrawasser (Jahrgang '49) nicht zum ersten Mal die ganze Absurdität jener "Regelsätze" auf. Sie reglementieren und begrenzen - bewusst - den Alltag sehr vieler Menschen. Allein in Gladbach leben mehr als 40 000 Menschen von Hartz IV.
Barrawassers Serie von Plastik-Kollagen zum "Leben" von und mit Hartz IV sind jetzt im Arbeitslosenzentrum (ALZ) an der Lüpertzender Straße 69 zu sehen.
Der Eintritt zu den bekannten Öffnungszeiten ist frei.

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Helmut Hönig sagt Tschüss - aber nicht ganz

 

Mitgliederversammlung des Arbeitslosenzentrum MG 2019

Helmut Hnig Karl Boland 1024pxWiederholen musste das Arbeitslosenzentrum (ALZ) seine Mitgliederversammlung. Aus formalen Gründen waren die Vorstandswahlen - und nur die - vom Vereinsregister des Gladbacher Amtsgerichtes beanstandet worden. In entspannter Atmosphäre fanden die "richtigen" Wahlen nun statt - Überraschungen gab es dabei keine, wohl aber einen Abschied. Genau genommen waren es gleich zwei. 

In der Mitgliederversammlung 2018 war das Vorstandsteam der Einfachheit halber en bloc und einstimmig nominiert worden. "Das geht aber nicht", urteilte die zuständige Rechtspflegerin. Und bezog sich auf die ALZ-Satzung. Die sieht solche "Blockwahlen" nicht vor, also wurde ein neuer Termin für die Mitgliederrunde vorbereitet.

Einzeln, einstimmig und für zwei Jahre gewählt sind Karl Boland (Sprecher des Vorstandes), Herbert Baumann, Winfried Schulz und Franz-Josef Schiller. Bedauert wurde der Verzicht von Helmut Hönig. "Das hat private Gründe, ich möchte durchatmen und verzichte deshalb auf mehrere Ehrenämter", sagte Hönig. Er gehörte viele Jahre zum Vorstandsteam und zählt zu den verlässlichen Machern. "Schade, dass Du nicht weitermachst. Danke für Dein konstruktives Mitwirken", sagte Boland. Er überreichte dem 74-jährigen einen bunten Blumenstrauß. Hönig bleibt Mitglied und Förderer des ALZ.

Seinen Abschied (Eintritt in die Altersrente) zum 30. April hat Rudi Fischer angekündigt. Fischers "Markenzeichen" im ALZ ist das kostenlose Bewerbungstraining. Er hilft jährlich zwischen 300 bis 400 Personen zu einer Visitenkarte für einen neuen Job.

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Theater-Freikarten und "Heino" im Programm

 

Arbeitslosenzentrum (ALZ) feiert mit 140 Menschen weihnachtlich. Klassische Musik durfte nicht fehlen.

DSC07407Überraschung bei der Weihnachtsfeier des Arbeitslosen- zentrums (ALZ) in der "Villa Leisse", der Kantine des Rheydter Eli-Krankenhauses. Selten wurde so viel gesungen - und ein Quartett trat zu sechst auf. Dass "O, Tannenbaum", "Ihr Kinderlein kommet" oder "Leise rieselt der Schnee" so inbrünstig, ja oftmals leidenschaftlich von vielen der mehr als 140 Gäste gesungen wurde, hing mit der musikalischen Begleitung des bekannten Vitus-Quartetts der Niederrheinischen Sinfoniker zusammen. Immer dann, wenn Raffaele Franchini in die Runde gefragt hatte "Welche Nummer möchten Sie denn jetzt singen?" und ein Wunsch aus dem Plenum geäußert worden war, begann das weihnachtliche Laien-Konzert mit den Musik-Profis. Damit möglichst viele mitmachen konnten, lagen auf den dekorierten Tischen mit Kerzen, Schoko-Niko, Gebäck und verschiedenen Getränken Liedhefte, versehen mit Nummern für die Hits der Weihnachtszeit. Dass beim Singen so manches Tränchen floss, verwunderte nicht. Erstmals gastierte das Quartett bei der ALZ-Feier als Sextett. Zur Verstärkung für das vorangegangene Mini-Konzert mit klassischer Musik und der folgenden Singrunde hatten sich die Künstler Kontrabass- und Trompeten-Verstärkung mitgebracht.

DSC07269Bereits zum 37-mal lud das ALZ-Team zur vorweihnachtlichen Feier. Aus organisatorischen Gründen erhielten die Gäste eine Art Eintrittskarte. Verschiedene Sponsoren machten auch diesmal die beliebte Veranstaltung möglich.

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1000 Euro gegen die Dunkelheit...

Beim Landesprojekt "NRW bekämpft Energiearmut" hat das Arbeitslosenzentrum (ALZ) 1000 Euro gewonnen.

ALZ Haus nah 109

Die Summe soll in dringenden Fällen als Kleinkredite an Personen verteilt werden, die Energieschulden haben. Deren Zahl steigt nicht nur in Gladbach. Dennoch hat sich Großversorger NEW soeben aus der Mitfinanzierung der Energie-Schulden-Beratung bei Gladbachs Verbraucherberatung zurückgezogen. Die jährlich 45 000 Euro seien zu viel und stünden "in keinem Verhältnis" zum Aufwand. Gemeint: Die Anzahl der hilfreichen Beratungen sei zu gering, so eine NEW-Sprecherin.
Doch erst die gute Nachricht. ALZ-Leiter Karl Sasserath reagierte spontan, als er die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs, den die Verbraucherzentrale NRW ausgelobt hatte, in Händen hielt. Zur Bewerbung gehörte die Frage, was das Stadtmitte-Zentrum im Gewinn-Fall mit den 1000 Euro machen würde. Sasserath erklärte, man wolle damit einen Fonds für Kleinkredite einrichten. Daraus könnten Familien bzw. Alleinerziehende etc. Beträge erhalten, um ihre Strom-, Gas- und/oder Wasser-Schulden teilweise abzustottern. Die Antwort aus Düsseldorf war dann ebenso überraschend wie kurz: Sie haben bei der Verlosung unter den teilnehmenden Gruppen und Einrichtungen gewonnen.

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Sasserath geht in die Verlängerung

 

Arbeitslosenzentrum: Der langjährige Leiter bleibt der Einrichtung für ein Jahr erhalten / Finanzsorgen und ein neues Konzept

arbeit wege arbeitslose moenchengladbach 02

Gladbachs Arbeitslosenzentrum (ALZ) steht vor personellen wie inhaltlichen Veränderungen. Mit einer gewissen Erleichterung nahm die Mitgliederversammlung des Vereins zur Kenntnis: Karl Sasserath hängt ein Jahr dran. In der Runde machten sowohl Mitglieder als auch Vorstand und Mitarbeiter des ALZ sehr deutlich, "dass wir unsere bewährte Einrichtung am bewährten Standort in Stadtmitte weiterentwickeln wollen und werden".

Karl SasserathSasserath (Foto rechts), Mitgründer und jahrelanger Leiter, würde die Einrichtung in den nächsten Wochen aus Altersgründen verlassen. ALZ-Vorstandssprecher Karl Boland reagierte daher "hochglücklich" darüber, dass der 64-Jährige im Rahmen eines neuen Vertrages ein Jahr länger an der Lüpertzender Straße 69 leitend tätig sein wird (September '18 bis September '19). Über die Modalitäten verhandeln Vorstand und Sasserath derzeit. Boland erklärte, der Vorstand habe Sasserath um die "Vertragsverlängerung" gebeten. Der habe positiv darauf reagiert.

Zurück zur Mitgliederversammlung: Nach den Formalien nahm das Plenum den Finanzbericht für 2017 zur Kenntnis.

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Merkwürdige Gestalten und eine neue Trude B.

 

An der Lüpertzender Straße waren Hunderte nachaktiv - zwei Künstler
zeigen ihre Werke im Zentrum

Blues um Mitternacht; Foto: ArbeitslosenzentrumBlues um Mitternacht. Lautes Klatschen. Plaudereien und Gelächter auf allen Etagen. Wann hat es das im Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) gegeben? Um es sofort zu beantworten: Bei der Non-Stopp-Veranstaltung "nachaktiv", an der sich das Zentrum in Stadtmitte zum ersten Mal beteiligte. "Und das gleich mit großem Erfolg", wie Leiter Karl Sasserath in der Nacht zum vergangenen Sonntag müde (wie stolz) feststellte.
Nachaktiv und einige Tage vorher, am 18. Mai, die Vernissage mit Werken von Karlheinz Koch und Wati Wartmann. Mehr als 500 Menschen kamen zu den zwei Veranstaltungen. Ein Rekord, mit der Folge, dass bei nachaktiv einige Stunden vor Schluss das Bier ausging. Aber er bzw. sie griffen zu Alternativen wie Wasser, Sekt, Weiß- und Rotwein, Kaffee. Davon war genügend da. ...

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aktueller Bündnisbrief

Bündnisbrief November 2020

Zitat (13)

"Die Zukunft war früher auch besser."

 

Karl Valentin
*4. Juni 1882 in München; † 9. Februar1948 in Planegg, mit bürgerlichem Namen Valentin Ludwig Fey, war ein deutscher Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent.
 

 

 

Hartz-IV-Appell 2020

Hartz IV-Appell

Gruppe Treppe

Was sagen die anderen ...

zum Thema Bedinnungsloses Grundeinkommen?

Warum die SPD eigentlich schon lange für ein Grundeinkommen ist

zum Thema KINDERARMUT?
Armutsgefährdungsquote: Kinder mit einer eigenen Existenzsicherung vor Armut schützen

LIteraturhinweise

MG von Ortsschild

Trägerorganisation

Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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