Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

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Bündnisrat

Wehren gegen Wohnungsnot

 

Wohnen ist ein Menschenrecht, ein Grundrecht für alle.

Logo BMALogo Sozialbündnis Krefeld

Das hören wir oft, gebetsmühlenartig wie postulierend aus der Politik. Und die Wirklichkeit?

 

"Uns geht es um soziale Gerechtigkeit, und die ist nicht verhandelbar"

Immer mehr Menschen können ihre Mieten nicht mehr bezahlen - Tendenz steigend. Es fehlt zunehmend bezahlbarer Wohnraum, vom eklatanten Mangel an Sozialwohnungen ganz zu schweigen. "Die Wohnungsarmut ist Teil der Verarmung und Verelendung großer Bevölkerungsteile", meint der Gladbacher Günter Rexilius. Rexilius ist Mitglied des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit (BMA). Das Bündnis will nicht länger zusehen, wie immer mehr Menschen in die Wohnungsarmut getrieben werden. Die Gruppe will sich daher mit dem Krefelder Sozialbündnis und anderen Vereinigungen (Sozialverbände, Gewerkschaften usw.) zusammentun. "Unser Ziel ist es, die akuter werdende Wohnungsnot stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren und gemeinsam Lösungsansätze vorzustellen", sagt BMA-Geschäftsführer Wolfgang Fels. Jo Greyn vom Krefelder Sozialbündnis hat jetzt den Bündnisrat des BMA besucht und "großes Interesse" bekundet, gemeinsam gegen die Wohnungsnot vorzugehen.

Denn ob Gladbach, Krefeld oder Aachen. In all den Städten suchen junge Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen "Wohnraum, der nicht heruntergekommen, aber bezahlbar ist".

 

Allein in Mönchengladbach mit seinen mehr als 40 000 Hartz-IV- Beziehern sind laut Stadtverwaltung mehr als 2000 Menschen "wohnungssuchend" gemeldet. Geplant in Sachen Wohnungsnot sind eine gemeinsame Bündnis-Zeitung, in der Betroffene ebenso mit ihren meist negativen Erfahrungen zu Wort kommen wie Stadtplaner, Politiker, Sozialverbände, Gewerkschafter oder Makler. Zudem soll es Diskussionen bzw. Demos geben. "Bis dahin sind noch viele Gespräche und Absprachen nötig", erklärt Fels. Krefelder wie regionales Bündnis kämpfen seit Jahren gegen die Altersarmut, prangern bedrückende Kinderarmut wie Ausbeutung auf dem Arbeitsmarkt (Mindestlohn-Missbrauch, Befristungen, Leiharbeit usw.) an. "Uns geht es um soziale Gerechtigkeit, und die ist nicht verhandelbar", sagt Fels.

Weitere interessierte Gruppen und Verbände sind mit ihren Ideen u.a. beim Stichwort Wohnungsnot und zur Mitarbeit willkommen.

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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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