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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

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Jobwunder duch Harz IV & Co.
ARD Monitor 24.08.2017 | Dauer 7 Min.
Verfügbar bis 30.12.2099
 
#kurzerklärt: Grundeinkommen - was spricht dafür und dagegen?
ARD tagesschau 01.11.2016 | Dauer 2:12 Min.

Das Bündnis und die "Rolling Stones"

Neue Klagemauer: Erste Ergebnisse / Die "Protestwand" ist gefragt

96dpi BT KAB 1 4 2017 9381 2Sie ist gefragt - unsere "Klagemauer". Die Wände zum Ausleihen sind in zweierlei Hinsicht auffällig und damit nicht zu übersehen. Zum Einen ist da die auffallende Stein-Struktur, zum anderen aber sind es - und das ist viel wichtiger - die Botschaften, die Menschen an die "Klagemauer" des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit heften. Ein kleines Stück Papier mit Sprengkraft, voller Frust, mit Forderungen, Empfindungen, Denkanstößen, mit der Aufforderung zu einer Veränderung für ein Leben in (Menschen-)Würde, aber mitunter auch ein Dankeschön für Begegnungen mit Menschen, die helfen, die da sind - und nicht, wie so oft, wegschauen, abtauchen.

Worum geht es eigentlich? Das besagte Bündnis hat die "Klagemauer" überarbeiten lassen. Bündnisrats-Mitglied Robert Manstetten hat dabei ganze Arbeit geleistet. Die stattliche Wand ist nun relativ leicht transportierbar, man kann sie kostenlos leihen, und sie hält dank stabiler Befestigung bei Außenveranstaltungen auch stärkeren Winden Stand. (...)

Mittlerweile stand die Neue bei den Mai-Kundgebungen des DGB in Gladbach und in Krefeld, die Bündnis-Grünen Mönchengladbach haben sie bei Veranstaltungen ebenso aufgestellt wie die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Aachen-Land.

Oder die Heinsberger Initiative Amos gegen Armut und Arbeitslosigkeit. Und auch in den kommenden Wochen und Monaten bleibt die "Klagemauer" mobil. Das zeigen die Anmeldungen zahlreicher Gruppen und Verbände aus der Region im Kreis Heinsberg, Gladbach und Krefeld. Bündnis-Geschäftsführer Wolfgang Fels ("Wir wollen mit unserer Mauer Menschen eine Art Stimme geben und etwas bewegen") hat die ersten und zahlreichen Statements stattgefundener Veranstaltungen gesichtet und zusammengefasst. Im Wesentlichen wurden folgende Aspekte genannt: "Altersarmut ist für ein Land wie Deutschland unwürdig". Oder: "Altersarmut macht (auch jungen Menschen) Angst". Tatsächlich fühlen sich laut einer Infratest-Dimap-Erhebung im Auftrag der ARD "die 18- bis 34-Jährigen als nicht ausreichend abgesichert" im Alter. Wie auch? Bei immer mehr Arbeitsverträgen für sie auf Zeit und mit sklavenähnlichen Entlohnungen. "Wir brauchen eine verlässliche Rente für alle", fordern die einen. Andere sprechen sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) aus. Das ist bekanntlich heftig umstritten. Gerade Wirtschaftskreise sagen Nein, weil "unbezahlbar", andere meinen: "Das BGE ermöglicht es jedem, seine Arbeit gemäss seinen Bedingungen und Vorteilen zu wählen. Man muss zum Überleben nicht irgendeinen Job annehmen."
Weitere Zettel-Inhalte: "Man muss von Lohn oder Rente leben können, ohne Nebenjob." Mehrere Zeitgenossen dringen auf eine garantierte Grundrente in Höhe von 1200 Euro/Monat. "Hartz IV gehört abgeschafft" sagen offenbar Jene, die davon (über-)leben müssen. Klar ist auch diese Forderung: "Vernünftige entfristete Arbeitsplätze". "Völlig ungerecht ist es", schreibt ein Anonymus, "dass ich viele Jahre gearbeitet, Kinder großgezogen habe und nun im Alter arm bin".
Aber ist man nur altersarm, wenn man auf zusätzliche staatliche Sozialleistungen angewiesen ist? Die Deutsche Rentenversicherung rät: "Wenn Ihr gesamtes monatliches Einkommen durchschnittlich unter 773 Euro liegt, sollten Sie prüfen lassen, ob Sie Anspruch auf Grundsicherung haben." Wenn man also 780 Euro Rente bekommt, ist man schon nicht mehr arm? Für den Paritätischen Wohlfahrtsverband greift dieser Ansatz zu kurz. Die Grundsicherung sei nur als eine vorübergehende Leistung konzipiert, um Notsituationen zu überbrücken. Für eine dauerhafte Unterstützung sei sie zu knapp bemessen, heißt es im jüngsten Armutsberichts des Verbands. Der Paritätische errechnet seine Armutsquote deshalb mit dem relativen Armutsbegriff. Der Verband zählt dabei alle Personen, die in Haushalten leben, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte beträgt. Er kommt damit bei über 65-Jährigen auf eine Armutsquote von inzwischen 14,4 Prozent.
 
Zurück zur "Klagemauer". In absehbarer Zeit werden wir als Bündnis alle Beiträge auswerten, nach Themen sortieren und daraus Forderungen ableiten - an die Gesellschaft, an die Politik, an die Kirchen. Wolfgang Fels: "Wir wollen und wir werden etwas bewegen."
Symbolisch formuliert: Mauersteine, die etwas ins Rollen bringen...

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Pressesplitter

Erschreckende Studie: AfD bei Menschen in der „Unterschicht“ mit weitem Abstand stärkste Partei !

 

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Neuere Studien zeigen, dass Angehörige unterer Statuslagen besonders stark zur AfD neigen und dass sich diese Neigung unter anderem aus materiellen und symbolischen Abwertungserfahrungen ergibt. Kann eine progressivere und glaubhaftere Sozial- und Verteilungspolitik helfen, AfD-Wähler/innen zurückzugewinnen?

 

zum Artikel→ www.herner-sozialforum.de

09.10.2018

Foto: Bündnisratsmitglieder

Zitat (4)

"Das Grundeinkommen ist keine Revolution, denn die sind immer blutig und am Ende regiert nur eine andere Elite. Trotzdem ist es revolutionär, weil es am Wesenskern unseres Gesellschaftssystems ansetzt und die Angst durch Vertrauen ersetzt."

Michael Bohmeyer

 

Aus dem Gastbeitrag vom

1. Januar 2018

"Mit 1.000 Euro kann man zu allem Nein sagen"

www.zeit.de

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(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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